Wolschanka e.V.

Veröffentlichungen in der Presse 2004-2005

Ein Jahr  Integrationszentrum Wolschanka

Am 6. März hatte das Integrationszentrum Wolschanka in der Badergasse 10C zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Die Mitglieder des Zentrums nutzen die Gelegenheit um einen Rückblick auf das erste Jahr ihrer Tätigkeit zu geben.

Crimmitschau ist für alle zu einer neuen Heimat geworden. Bei der Arbeit steht die Integration der Jugend im Vordergrund. Vor allem die Sport- und die Tanzgruppe bieten den Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Gegenüber Oberbürgermeister Holm Günter wurde die Hoffnung zum Ausdruck gebracht auch weiterhin gut zusammen zu arbeiten. Gäste sind bei Wolschanka immer herzlich willkommen.

 

Ein Treffpunkt, der mehr ist als eine bloße Begegnugsstätte.

Integrationszentrum „Wolschanka“ kann auf einjähriges Bestehen verweisen

Von Dirk Stegmann

Crimmitschau.

Bis auf den letzten Platz war am Samstag das in der Badergasse ansässige Integrationszentrum für Aussiedler „Wolschanka“ gefüllt, als die Einrichtung anlässlich ihres einjährigen Bestehens zum Tag der offenen Tür einlud.

Dabei wurde deutlich, dass sich das Integrationszentrum während der zurückliegenden zwölf Monate nicht nur zu einem beliebten Treffpunkt zahlreicher von der Wolga Gekommener etablierte, sondern dass auch vielfältige Aktivitäten von diesen Menschen ausgingen. In ihrem Rückblick ging Natalia Knaub, die gemeinsam mit Cornelia Ey vom Fachbereich Jugend, Schulen und Soziales als Vorsitzende der Mitgliedergruppe fundiert, besonders auf das große Interesse an Sport-, Tanz- und Schachgruppe sowie den Seniorenchor ein.

So treffen sich die Mitglieder regelmäßig und nahmen, wie zum Beispiel die Volleyballgruppe, auch schon an ersten Wettkämpfen und öffentlichen Veranstaltungen teil. Dabei gilt das Hauptaugenmerk der Kinder- und Jugendarbeit. „Wir möchten und aktiv am kulturellen Leben der Stadt beteiligen und weiter den Kontakt zur Bevölkerung herstellen. Unser großer Wunsch ist es, dass wir unsere Tanzgruppe einmal im Theater vorstellen können “, verriet Natalia Knaub. Außerdem planen die Mitglieder eine Teilnahme am Marktfest und wollen verstärkt Sprachkurse besuchen. Damit soll die positive Entwicklung der Integrationsgruppe auf jeden Fall fortgesetzt werden.

Auch Oberbürgermeister Holm Günther(parteilos) war sichtlich gerührt, als ihm Natalia Knaub ein von der Tanzgruppe gemaltes Bild übergab. „Damit möchten wir uns bei der Stadtverwaltung für die gute Zusammenarbeit bedanken. Ich hoffe, sie werden uns nicht vergessen und immer unterstützen“, wünschte sich Knaub im Namen aller Mitglieder. „Wir sind froh, dass sie eine Heimat gefunden haben und sich hier wohl und geborgen fühlen. Wir sollten in Zukunft noch mehr aufeinander zugehen und miteinander unternehmen “, machte das Stadtoberhaupt deutlich. Besonders was die Jugendarbeit betrifft, so Günther, sollte es keinen Spalt mehr geben. Schließlich haben gerade junge Menschen viele Probleme, weiß der Rathauschef. Für den Tag der offenen Tür hatten die Mitglieder der Integrationsgruppe unter der Leitung von Kalina Kremer extra ein kleines Kulturprogramm aus Gesang und Tanz einstudiert. Außerdem wurden einige Sketche gespielt. Ebenfalls vorgestellt wurde ein selbst komponiertes Lied, worin der Dank an die Stadtverwaltung, ein Zuhause gefunden zu haben, zum Ausdruck kommt. Gegründet wurde „Wolschanka“ übrigens im August 2002 vom Kreisverband der Volkssolidarität. Am 8. März 2003 bezogen die Aussiedler die Räumlichkeiten in der Badergasse 10c.

 

7.„Tag der Jugend“ bringt sehr viel Leben in die Crimmitschauer Innenstadt:

Regen stört nur wenig

Crimmitschau. Eigentlich hatten sich die die Organisatoren des diesjährigen „Tages der Jugend“ in Crimmitschau besseres Wetter verdient gehabt. „Trotz der Regenschauer haben wir viel Betrieb“, freute sich Streetworkerin Katrin Göpfert vom Zwickauer Verein für Jugend- und Sozialarbeit beim Blick zu den einzelnen Ständen rund um den Marktbrunnen. Dort herrschte bis in die Abendstunden reger Betrieb, auch bei den Kindern und Jugendlichen wenn nicht alle Stände gleichmäßig viel Interesse weckten. Zum ersten Mal waren zum „Tag der Jugend“ auch Schulen mit Informationsständen vor Ort. Die Tischtennis- und Schachspieler des Post SV präsentierten ihre Sportarten, während in einem abgegrenzten Bereich ein Unihock-Turnier ausgespielt wurde. Derweil lief an der mobilen Showbühne der schon traditionelle Talentenwettbewerb, bei dem wieder Gesang, Tanz und Rezitation im Mittelpunkt standen. Die Akteure erhielten vom Publikum viel Beifall.

T.M.

Die Tanzgruppe des Integrationszentrum „Wolschanka“ präsentierte sich zum „Tag der Jugend“.

 

Tag der offenen Tür in der Schweißtechnischen Kursstätte der imq GmbH

Großes Interesse an Vorführungen

(Crimmitschau). Als die Schweißtechnische Kursstätte der imq GmbH im Crimmitschauer Gewerbegebiet an der Glauchauer Landstraße am vergangenen Wochenende zum Tag der offenen Tür eingeladen hatte, kamen rund 50 Besucher. Sie waren teilweise mit ihren Familienangehörigen und Kindern angereist aus Crimmitschau, Werdau, Steinpleis, Zwickau und Meerane und interessierten sich vor allem für die Schweißerausbildung in dem Unternehmen, die an diesem Tag vordergründig vorgestellt wurde.

Schweißingenieur Holger Wagner erläuterte die Ausbildung zum Schweißer und die Trends in der Industriellen Anwendung des unterschiedlichen Scweißverfahren. Von größtem Interesse waren die Vorführungen der beiden Schweißlehrer Volkmar Strautz und Ulrich Dietzsch zum MIG- und Mag-Schweißen. Die Besucher ließen sich anschließend auch von der in der Ausbildung befindlichen Lehrgangsteilnehmer beeindrucken. Dabei wurde das ohnehin meist bereits vorhandene Interesse an einer entsprechenden Ausbildung weiter vertieft.

Von Seiten des Landratsamtes und der Werdauer Dienstelle der Agentur für Arbeit gab es gute Ratschläge zu den Fragen der Förderung einer Schweißerausbildung und die Zeitarbeitsfirma PersonaMobile beriet zu Arbeitsmöglichkeiten als Schweißer.

Da sich unter den Interessierten auch viele Aussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion befanden, hatte das Unternehmen imq der Verein „Wolschanka“ , der sich in vielen Fragen um diese Menschen im Landkreis kümmert, unmittelbar in die Vorbereitung des Tages der offenen Tür mit einbezogen. Dr. Martin Seidel dankt auf diesem Weg vor allem Natalia Knaub, der Vorsitzenden des Vereins, für deren Engagement.

Mit dem Tag selbst ist man in dem Crimmitschauer Unternehmen sehr zufrieden, vor allem da man das Ziel erreichte, an einer Ausbildung interessierte Menschen anzusprechen und an diesem Tag fach- und sachkundig zu beraten bzw. ihnen zu zeigen, was das Aufgabenfeld eines Schweißers umfasst.

J.Bilek

 

Zwei Jahre Integrationszentrum „Wolschanka“

Beliebter Treffpunkt mit niveauvollen Angeboten

Auch der zweite Jahrestag des Bestens des Integrationszentrums „Wolschanka“ war für den gleichnamigen Klub unter dem Dach der Volkssolidarität Grund zum Feiern. Und so hatten sich am Nachmittag des ersten Märzsamstags an die Fünfzig Mitglieder und Gäste, darunter auch Steffi Wagner, die Geschäftsführerin der Volkssolidarität, Kreisverband Zwickauer Land e.V., Bürgermeister Ulrich Wolf und Gründungsmitglied Cornelia Ey, Ansprechpartnerin der Stadtverwaltung, zu einem gemütlichen Beisammensein im Integrationszentrum in der Badergasse 10c eingefunden.

Das liebevoll zusammengestellte und sehenswert Dargebotene Programm, aber auch die Ausführungen der Vorsitzenden Natalia Knaub machten deutlich, dass der Klub, der inzwischen 30 aktive Mitglieder zählt, nicht nur beliebter Treffpunkt der deutschstämmigen, überwiegend aus Kasachstan kommenden Aussiedler ist. Die Liste der jährlichen Aktivitäten ist darüber hinaus recht interessant und umfangreich. Von der Rückkehr der Russlanddeutschen in die alte Heimat, wo ihre Wurzeln sind, sprach Natalia Knaub. „Wir wollen hier in Crimmitschau zu Hause sein, am Leben hier und an den Festen teilnehmen“, führte sie weiter aus und erinnerte an die Mitwirkung des Integrationszentrums am Zunft- und Handelsmarkt, am Tag der Jugend und am Großen Marktfest des vorigen Jahres. Zum anderen will man auch die Städte und Geschichte von Deutschland kennen lernen, gemeinsam sinnvollen Freizeitaktivitäten u.v.m.

In diesem Jahr ist eine gemeinsame Reise nach Berlin geplant und fast täglich treffen sich Mitglieder in der Badergasse zu gemeinsamen Freizeitbeschäftigungen. So kommen die Mädchen der  Tanzgruppe regelmäßig zu den Proben hierher, es haben sich verschiedene Sportgruppen etabliert, man kommt zum Schachspiel oder auch zum Chorsingen zusammen und natürlich auch zum Feiern, beispielweise zu Silvester.

Seine Freunde über all dies brachte Bürgermeister Ulrich Wolf zum Ausdruck. Er kann sich noch gut an die Anfänge von „Wolschanka“ erinnern und dankte Natalia Knaub und allen, die sich bisher für den Klub engagierten. Der Bürgermeister begrüßte im Nachhinein die Entscheidung der Aussiedler, nach Crimmitschau gekommen zu sein und wünschte den Anwesenden, sich auch künftig hier wohl zu fühlen. Dabei sollten beide Seiten, sowohl die Aussiedler als auch die hiesige Bevölkerung, in ihrem Bemühen um weitere Integration nicht nachlassen. Dem schloss sich ebenfalls Steffi Wagner, die Geschäftsführerin der Volkssolidarität, Kreisverband Zwickauer Land e.V. an. Sie sprach von der Herzenswärme, die das Leben im Verein prägt und ermutige die Anwesenden, sich hier zu Hause zu fühlen.

Nach der Gründung der Mitgliedergruppe „Wolschanka“ im August 2002 durch den Kreisverband der Volkssolidarität, wurde das Integrationszentrum am 8.März 2003 eröffnet. Neue Mitglieder und Gäste sind jederzeit herzlich willkommen.

Eine Probe ihres Könnens boten die Mädchen der Tanzgruppe des Integrationszentrums „Wolschanka“.

 

15.Chöre trugen stimmgewaltig zum Gelingen des 23. Talsperrensingen bei

Lieder hallten über das Wasser

Von Jürgen Bilek

(Langenhessen). Wenn man am vergangenen Sonntag das 23.Talsperrensingen an der Koberbachtalsperre besuchen wollte, musste man am Anfang etwas Geduld mitbringen. Die beiden Einfahrten zum Parkplatz des Freilichtkinos konnten den Ansturm kaum bewältigen. Nicht viel anders sah es im Garten der Gaststäte „Seehaus“ aus. Hier drängten sich nicht nur die Aktiven, auch wollten viele Zuhörer ganz nah am Geschehen sein und hier einen Platz bekommen. Viele andere Besucher hatten sich gleich von Anfang an einen Platz im benachbarten Gartenlokal gesucht oder waren weiträumiger ausgewichen. Das war auch nicht all zu schlimm, denn die von den Chören vorgetragenen Lieder konnte man weit über das Wasser hören. So hatten dann einige kunstbegeisterte Zuhörer mit einem Boot auf dem Wasser halt gemacht, um den Kunstgenuss zu lauschen.

Fast pünktlich, gegen 14 Uhr, eröffnete Reiner Zimmer vom austragenden bzw. einladenden Bäckerchores Crimmitschau das Treffen. Er freute sich über die große Resonanz und begrüßte die 15 angereisten Chören namentlich. Männerchor aus Ködel Schönberg, der Männerchor aus Kirschberg sowie der Chor des Integrationszentrum Wolschanka aus Crimmitschau. Als erstes waren die gemischten und Frauenchören zu hören. Unter anderem sangen sie „Abschied vom Wald“. Reiner Zimmer meinte ihrem Auftritt, dass es sehr gut gelungen sei, das Thema des diesjährigen Talsperrensingens umzusetzen „Getrennt üben, gemeinsam singen“.

Es war ein Ohrenschmaus den Chören zuzuhören und dabei viele alte Volkslieder und andere Weisen in einer einmaligen Interpretation zu erleben. Die Zuhörer waren begeistert von der Leistung der rund 300 Teilnehmer und brachten ihre Hoffnung zum Ausdruck, auch im kommenden Jahr wieder zum Talsperrensingen an der Kober kommen zu können.

 

 

Den Auftakt zum 23. Talsperrensingen gaben die gemischten und Frauenchöre. Ihre Stimmen erklangen gegen 14 Uhr im Garten der Gaststätte „Seehaus“ an der Koberbachtalsperre.

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